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Ein neues Naturschutzgebiet nordwestlich der Insel Fehmarn könnte zu einem Angelverbot führen.
Das Bundesumweltministerium in Berlin will das Freizeitangeln an der Ostsee stark einschränken.

Wie der Verband der Bäder- und Hochseeangelschiffe mitteilte,

soll unter anderem das Seegebiet nordwestlich der Insel Fehmarn

als weiteres Naturschutzgebiet eingestuft werden.

Tourismus und Einzelhandel im Kreis Ostholstein sorgen sich um ihre Existenz.

Allein aus den Häfen Heiligenhafen und von Fehmarn aus starten jedes Jahr etwa 70.000 Gäste

zu Hochseeangelfahrten auf der Ostsee.

Das sind fast 90 Prozent aller Kuttertouren im Land.

Naturschutz ja, aber ein Angelverbot geht nach unserer Meinung deutlich zu weit.

Zudem ist das Freizeitangeln ein Aushängeschild für die Region und wirtschaftlich enorm wichtig.

Wir sprechen uns für ein Naturschutzgebiet ohne Angelverbot aus.

Die Köder und Angeln von Freizeitfischern würden den Meeresboden kaum beeinflussen.

Für die Angelkutter kommt dann nur noch die Lübecker Bucht als Fanggebiet in Frage.

Das ist zu weit entfernt von Heiligenhafen.

Neben den professionellen Anbietern von Angeltouren wären von dem Verbot auch unzählige Angler betroffen,

die mit ihren eigenen Booten zum Fischen raus fahren.

in der vergangenen Woche hatte das Landesumweltministerium die Verbände von den Vorhaben aus Berlin informiert.

Wir halten ein Verbot für ungerechtfertigt, sagte eine Ministeriumssprecherin.( Wir auch )

Ein Verbot der Angelfischerei ist unbegründet und unverhältnismäßig

und stellt eine bedeutende Einnahmequelle der Wirtschaft infrage.

Wir kämpfen für unsere Angelschiffe !

Wir stehen für eine neue Zukunft von Heiligenhafen

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