Select language

Satzung

Präambel

Aufgrund des gemeinsamen Willens, sich an dem kommunalpolitischen Leben der Stadt Heiligenhafen zu beteiligen, schließen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Interessengemeinschaft mit dem Namen „Bürger für Heiligenhafen“ zusammen und geben sich folgende Satzung:

 

§ 1 Name, Zweck und Sitz

Die Interessengemeinschaft führt den Namen: „Bürger für Heiligenhafen“ (BfH). Sie ist ein mitgliedschaftlich organisierter Zusammenschluss insbesondere von Einwohnern der Stadt Heiligenhafen. Er verfolgt den Zweck, auf kommunaler Ebene am politischen Geschehen teilzunehmen und Kandidatinnen/Kandidaten für das Stadtparlament der Stadt Heiligenhafen zu stellen. Sitz des Vereins ist Heiligenhafen.

  

§ 2 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede Bürgerin/jeder Bürger, die/der sich zu den demokratischen Grundrechten bekennt und keiner konkurrierenden Gruppe angehört, werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Zur Begründung einer evtl. Ablehnung ist er nicht verpflichtet. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, kann der Antragsteller hiergegen Einspruch einlegen. In einem solchen Fall entscheidet die kommende Mitgliederversammlung über den Aufnahmeantrag.
Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen. Mit der Übergabe einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wird der Eintritt in die Interessengemeinschaft wirksam.
Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Erklärung, durch Ausschluss oder Tod. Über den Ausschluss entscheiden Vorstand und Beirat gemeinsam mit einfacher Mehrheit.
Die Mitarbeit von Nichtmitgliedern ist ausdrücklich erwünscht und jederzeit möglich.

  

§ 3 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die BfH ist auf die aktive Mitarbeit der Mitglieder angewiesen. Diese vertreten die Interessen der BfH. Sie nehmen an der kommunalpolitischen Willensbildung teil und unterstützen den organisatorischen Aufbau der BfH. Jedes Mitglied hat das Recht, an Veranstaltungen, Wahlen und Abstimmungen im Rahmen dieser Satzung teilzunehmen.

  

§ 4 Organe der BfH

Die Organe der „Bürger für Heiligenhafen.“ sind dem Range nach:

1. Die Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand



§ 5 Mitgliederversammlung, außerordentliche Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der „Bürger für Heiligenhafen“
Hierbei ist zu beachten:

1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
2. Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen.
3. Zeitpunkt, Ort und die Tagesordnung werden vom Vorstand festgelegt.
4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
5. Teilnahmeberechtigt (aber nicht stimmberechtigt) sind auch vom Vorstand eingeladene Nichtmitglieder.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auf Beschluss des Vorstandes einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn mindestens 10 Mitglieder dies schriftlich beantragen.
Mit einfacher Mehrheit kann die Mitgliederversammlung die Mitgliedschaft in geeigneten Verbänden oder deren Kündigung beschließen.
Dem Vorstand insgesamt oder seinen einzelnen Mitgliedern kann das Misstrauen ausgesprochen werden. Hierzu bedarf es einer 2/3-Mehrheit aller Mitglieder der „Bürger für Heiligenhafen“. Im Misstrauensfall sind sofort Neuwahlen durchzuführen.

Über die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und der mit der Schriftführung beauftragten Person zu unterschreiben.

  

§ 6 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere:

  1. Die Beschlussfassung über alle die BfH berührende Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung und den Leitlinien für die politische Arbeit.
  2. Die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte, einschließlich der schriftlichen Berichte des Vorstandes und der Fraktion der Stadtvertretung.
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahl der Vorstandsmitglieder
  5. Beschluss über Satzungsänderungen
  6. Wahl der Rechnungsprüfer/innen
  7. Nominierung von Kandidaten/innen auf der Basis des jeweils geltenden Wahlgesetzes für die Wahl zum Stadtparlament und zu anderen städtischen Gremien.
  8. Auflösung des Vereins und über die Verwendung des dann vorhandenen Vermögens.

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  • Der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden
  • Der Stellvertreterin/dem Stellvertreter
  • Der Schatzmeisterin/dem Schatzmeister
  • Der Schriftführerin/dem Schriftführer
  • Drei Beisitzer/innen

Die/der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung und die Sitzungen des Vorstandes.
Ist die/der Vorsitzende verhindert, so wird sie/er von einer/einem stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.
Der Vorstand tritt mindestens zweimal im Jahr auf Einladung des/r  Vorsitzenden zusammen.
Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Vorstandsmitglieder erforderlich. Über die Vorstandssitzungen werden Niederschriften angefertigt, die vom Sitzungsleiter und von der mit der Schriftführung beauftragten Person zu unterschreiben sind.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der Vorsitzende/r oder einer seiner Stellvertreter jeweils gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied.


§ 8 Aufgaben des Vorstandes

  1. Erstellen des Rechenschaftsberichts
  2. Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  3. Führung, Förderung und Koordinierung der unter § 1 aufgeführten Aufgaben
  4. Vorbereitung der Mitgliederversammlung
  5. Bestätigung bzw. Ablehnung der Mitgliedschaft

§ 9 entfällt

  

§ 10 Finanzen

Die zur Erfüllung der Aufgaben erforderlichen Mittel können insbesondere durch Mitgliederbeiträge, Sonderbeiträge, Spenden und öffentliche Zuwendungen erbracht werden. Über die Höhe der Mitgliederbeiträge und Sonderbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand hat den Grundsätzen sparsamer und wirtschaftlicher Haushaltsführung zu folgen und ist berechtigt, Zahlungen für den Verein anzunehmen und diese zu bescheinigen.
Die Schatzmeisterin/der Schatzmeister kann (nach entsprechenden Beschluss des Vorstandes) alle die Kassengeschäfte betreffenden Schriftstücke unterzeichnen und die laufenden Kassengeschäfte für die BfH abwickeln.
Die Schatzmeisterin/der Schatzmeister fertigt am Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen Kassenabschluss, welcher der Mitgliederversammlung zur Anerkennung und Entlastung vorzulegen ist. Die zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungsprüfer haben vorher die Kassenführung zu prüfen und einen Prüfungsbericht abzugeben. Die Rechnungsprüfer haben darüber hinaus das Recht, außerordentliche Kassenprüfungen vorzunehmen.

Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf Zuwendungen der „Bürger für Heiligenhafen.“. Nur tatsächliche Kosten, die bei der Abwicklung von beschlussmäßig erteilten Aufgaben entstehen, dürfen gegen Beleg erstattet werden.

Beim Ausscheiden aus der Interessengemeinschaft besteht kein Anspruch auf Erstattung von Beiträgen für das laufende Geschäftsjahr. Die / der Ausscheidende hat keinen Anspruch auf einen Teil am Gemeinschaftsvermögen.

 

§ 11 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 12 Haftung

Für die rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen haften die Vereinsmitglieder gesamtschuldnerisch, begrenzt auf das Vermögen der BfH.


§ 13 Ladungsfristen, Anträge, Tagesordnung

  1. Mitgliederversammlungen müssen innerhalb von drei Monaten nach dem Ende des Geschäftsjahres mit einer Frist von mindestens 14 Tagen schriftlich unter Nennung der Tagesordnung und des Tagungsraumes einberufen werden.
  2. Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied bis spätestens 7 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand stellen.
  3. Vor oder während der Mitgliederversammlung schriftlich oder mündlich eingereichte Anträge werden am Ende der Tagesordnung unter Punkt „Verschiedenes“ behandelt.
  4. Einladungen zur Mitgliederversammlung durch elektronische Medien, z.B. per E-Mail oder FAX sind zulässig.

§ 14 Abstimmungen und Wahlen

Wenn in den obenstehenden Bestimmungen keine anderweitigen Vorgaben enthalten sind, gilt Folgendes:

  1. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  2. Satzungsänderungen bedürfen der ¾-Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
  3. Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen, es sei denn, mindestens drei anwesende Mitglieder beantragen geheime Abstimmung.
  4. Wahlen werden geheim durch Stimmzettel vorgenommen. Falls auf Befragen keine Einwände erhoben werden, kann auch durch Handzeichen gewählt werden. Gewählt ist, wird die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

§ 15 Wahlzeit

Die Vorstandsmitglieder und die Rechnungsprüfer werden auf zwei Jahre gewählt.
Die Wahlzeit bei den stellvertretenden Vorsitzenden und den Kassenprüfern erfolgt in der Weise, dass abwechselnd jedes Geschäftsjahr je eine Vorsitzende/ein
Vorsitzender und eine Rechnungsprüferin/ein Rechnungsprüfer gewählt wird. Wiederwahlen sind in allen Fällen zulässig.


§ 16 Auflösung des Vereins

Die Interessengemeinschaft „Bürger für Heiligenhafen“ kann aufgelöst werden, wenn mehr als ¾ der Mitglieder des Vereins der Auflösung in geheimer Wahl zustimmen. Über die Verwendung des Vermögens bei Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§ 17 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Satzung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser Satzung unverändert wirksam. BfH ist in diesem Falle verpflichtet, anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung eine Vereinbarung zu treffen, die dem gewollten rechtlichen Ergebnis am nächsten kommt.


§ 18 Inkrafttreten

Diese Satzung ist am 06. 04. 2008 im Versammlungsraum im „Dünenhof“ in Heiligenhafen von der heutigen Gründungsversammlung beschlossen worden und tritt per sofort in Kraft.
Dem Vorstand ist Vollmacht erteilt, über Auflagen des Registergerichts und/oder des Finanzamts nach eigenem Ermessen zu entscheiden und etwa notwendige redaktionelle Änderungen an dieser Satzung vorzunehmen.

 

 

Wir stehen für eine neue Zukunft von Heiligenhafen

Home