Wir wollen unsere Stadt für Jung und Alt,
für Bürgerinnen und Bürger,
für Freunde und Gäste
zukunftsorientiert gestalten

Straßen, Wege und Beleuchtung

Innerhalb der letzten Jahre war die Stadtvertretung immer wieder gezwungen, aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen erhebliche Einsparungen bei der Sanierung von Straßen und Fußwegen zu machen.

Der Haushalt der Stadt ist so stark belastet, dass es leider oft nur „zum Flicken“, nicht aber zu einer Komplettsanierung reicht. Dadurch hat sich jetzt ein Handlungsbedarf ergeben, der sich an den meisten Stellen nicht noch weiter aufschieben lässt:
Viele Straßen und auch Fußwege in der Stadt, vor allem die in den älteren Wohngebieten, müssen dringend saniert werden!

Bisher war die Stadt vom Gesetzgeber gezwungen, die Kosten einer vollständigen Straßensanierung auf die Anlieger umzulegen (Anliegerausbaubeiträge). Diese Anliegerbeiträge haben zur Folge, dass die Anwohner nach Abschluss einer Straßensanierung eine Mitteilung bekamen, dass sie sich in meist mittlerer vierstelliger Höhe an den Sanierungskosten zu beteiligen haben. Wer hat schon 4000 bis 8000 Euro über oder möchte hierfür einen Kredit aufnehmen? Niemand!

Dennoch:

Alle nutzen unsere Straßen, darum wollen auch alle, dass sie in Ordnung sind! Die neue Jamaika-Landesregierung hat bereits im letzten Jahr die Tür dahingehend geöffnet, den Kommunen selbst zu überlassen, ob und wie sie ihre Bürger an einer Straßensanierung beteiligt. Ganz ohne Bürgerbeteiligung wird man die Straßen im Stadtgebiet nicht saniert bekommen, jedoch muss hier eine deutlich moderatere Lösung geschaffen werden, so wäre es beispielsweise möglich, die Sanierungskosten durch die Grundsteuer abzudecken, welche auf ähnlichen Faktoren beruht und regelmäßig in kleinen Beträgen fällig wird.

Weiterhin muss stark daran gearbeitet werden, dass sich durch den Zusammenschluss von Sanierungsmaßnahmen (Telefon-, Strom-, Frischwasser-, Abwasser- und Regenwasserleitungen) Kostensenkungen ergeben.

Der Höhenweg  - um die schlimmste Durchgangsstraße Heiligenhafens zu benennen - war schon mehrfach Teil der jährlichen Haushaltsberatungen, ihn auszubauen und insbesondere im vorderen Teil bei den Nahversorgungsmärkten mit einem richtigen Gehweg zu, fand leider nie eine Mehrheit. Hier gilt es eine Entlastung der Wohngebiete an Helerikendorp und Feldstraße zu schaffen.

Licht ins Dunkel bringen!

Mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung haben wir schon den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Moderne LED-Leuchtmittel verbrauchen wesentlich weniger Energie und bringen den Lichtschein gezielt auf den Boden. Auch nach der Ausschöpfung der Fördermittel für die Umrüstung müssen wir weiterhin daran arbeiten, auf kurz oder lang die alten Quecksilber-Hochdruck-Lampen aus dem Stadtgebiet zu verbannen.

Radwege schaffen

Der Fahrzeugverkehr nimmt stetig zu und auch trotz des Anlegens neuer Parkmöglichkeiten wird die Parkraumsituation in der Spitzensaison weiterhin ein Problem bleiben. Hier sind wir aufgefordert neue, Anreize für den Radfahrer zu schaffen und ihm beispielsweise zu ermöglichen, den Thulboden und die Bergstraße hochzufahren.

Hierauf muss bei der Belebung der Innenstadt durch die Lenkungsgruppe ein besonderes Augenmerk gelegt werden (Verkehrslenkung).

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